Mit PIRLS / IGLU 2006 wird das Leseverständnis von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe international vergleichend getestet. In Deutschland nehmen alle 16 Bundesländer an dieser Studie sowie an IGLU-E 2006, der nationalen Erweiterung, teil.
Mit IGLU 2006 hat sich Deutschland zum zweiten Mal an der internationalen Schulleistungsstudie PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) beteiligt. PIRLS ist eine Studie der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) und wird im Abstand von fünf Jahren durchgeführt. Die Bundesrepublik Deutschland nimmt auf Beschluss der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschlands (KMK) vom 4. März 2004 – wie bereits im Jahr 2001 – an dieser internationalen Schulleistungsstudie teil.
Mit IGLU werden Lesekompetenzen von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe sowie Informationen zu den Rahmenbedingungen des Lesenlernens erhoben. Damit ist IGLU eine wichtige Grundlage des von der KMK beschlossenen kontinuierlichen Bildungsmonitorings. Bei einer systematischen Betrachtung von Bildungsergebnissen mit dem Ziel der Sicherung und Verbesserung von Unterrichtsqualität muss die gesamte Schulzeit, und das heißt auch die Grundschulzeit, in den Blick genommen werden. Dies ist umso bedeutsamer, als sich die erhobenen Kompetenzen auf kumulative Lernprozesse gründen.